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Forca Nelly |
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Kongresshaus,
18.6.04, kurz vor 20 Uhr. Leute stehen schon Schlange und die Vorfreude wächst.
Im ersten Stock betreten wir den Saal und schauen uns geschockt an.
Bestuhlung ist angesagt. Rund 2000 Leute werden gezwungen, sich sitzend
ein Konzert anzuschauen. Und das bei einer Powerfrau wie Nelly Furtado. „Powerless“
also? So
fing dann die Lausanner Vorband gemütlich melanchonisch an. Sollte sich
also das Konzert der gebürtigen Kanadierin zum Unplugged-Repro-Pendant
zum Slipknot-Metallica- Gig im Letzigrund motieren, welcher zur gleichen
Zeit über die Bühne ging? Dann
hiess es aber „turn off the lights“.
Da stand sie da. 1.60 gross in Jeans. Und die 25 jährige strahlte. Wohl weniger, dass alle sassen. Umso mehr in Zürich zu sein und sich ganz der Musik zu widmen. Mit 7 Musikern und einem Groove, der die Zuhörer nicht auf ihren Sitzen liess. Nach zwei Songs war auch dem letzten Sitzengebliebenen klar, wie der Marsch geblasen wird. Arsch und Arme in die Luft! „I’m like a bird“, so frei fühlte man sich bei der competent vorgetragenen Michung aus Latin- und R’n’B Anleihen und sanftem Poprock. Dazu die Hammerstimme. Und das alles groovend und mehr als glaubwürdig verpackt. Mehr als nur ein „try“. Abschliessend können wir dem Konzert nur das Predikat „fondue deluxe“ verleihen. Wer nicht dabei sein konnte, dem sei unser Bericht ein kleiner Trost und wer’s verpasst hat, ist schlichtweg selber schuld. Atmosphäre, Freude, Verbundenheit und Musik die direkt ins Herz geht zeigen nur die „Forca“ einer Senora Furtado. We just love you... |
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Ihre
aktuelle CD "Folklore"
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